1. Proof of Concept
Die kritische technische Annahme zuerst absichern: Funktioniert das Prinzip überhaupt? Hier geht es um Machbarkeit, nicht um Schönheit — oft mit Evaluation-Boards und Aufbauten.
2. Funktionsmuster / A-Muster
Erste eigene Schaltung und Firmware, die die Funktion zeigt. Form und Fertigbarkeit stehen noch hinten an; im Vordergrund steht, dass die Spezifikation erfüllbar ist.
3. B-Muster
Seriennahe Hardware: finales EMV-gerechtes Layout, reale Bauteile, mechanische Integration. Jetzt beginnt sinnvoll die EMV-Pre-Compliance — Fehler hier zu finden ist um ein Vielfaches billiger als nach der Serienfreigabe.
4. Design for Manufacturing (DfM)
Das Design wird fertigungs- und prüfgerecht gemacht: Bestückbarkeit, Testpunkte, Toleranzen, Beschaffbarkeit der Bauteile. Ziel ist eine reproduzierbare, wirtschaftliche Fertigung.
5. C-Muster & Serienfreigabe
Seriennahe Fertigung, finale Verifikation und Validierung (siehe V-Modell), akkreditierte EMV-/Sicherheitsprüfungen, CE — dann die Freigabe. Sauberes Testing über alle Phasen ist der rote Faden.